Sicher vor Betrug und Scams

Zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2026

Krak bewegt jeden Tag, jede Sekunde Geld rund um die Welt. Das macht uns – und unsere Kunden – zum Ziel für Betrug.

Einer unserer wichtigsten Grundsätze ist es, unsere Kunden zu schützen und ihr Geld sicher zu verwahren. Hier erfährst du, wie Scams funktionieren, woran du sie erkennst und was du tun solltest, wenn etwas schiefläuft.

Die goldene Regel

Wenn sich ein Angebot zu gut anhört, um wahr zu sein, ist es das fast immer auch. Betrüger sind Profis – sie investieren Zeit, erzeugen Druck und bauen Vertrauen auf, bevor sie zuschlagen. Halte inne, bevor du zahlst, und denk daran: Sobald eine Überweisung Krak verlassen hat, lässt sie sich kaum noch rückgängig machen.

Du wirst – meist völlig unerwartet – über soziale Medien, WhatsApp oder einen unaufgeforderten Anruf kontaktiert und auf eine Investition mit ungewöhnlich hohen Renditen hingewiesen. Es könnte sich um Devisenhandel, Kryptowährungen, seltene Rohstoffe oder ein Unternehmen „kurz vor dem Börsengang" handeln. Der Betrüger baut langsam Glaubwürdigkeit auf, schüttet vielleicht sogar früh kleine „Gewinne" aus und überredet dich dann, mehr einzuzahlen. Wenn du versuchst, dein Geld auszahlen zu lassen, ist es weg.

Pig Butchering ist eine besonders perfide Variante: Betrüger verbringen Wochen oder Monate damit, eine Beziehung aufzubauen, bevor sie die Investition ins Spiel bringen – die Opfer sollen sich wirklich verstanden und umsorgt fühlen.

So kannst du dich selbst schützen

  • Unternehmen überprüfen – stelle sicher, dass es bei der zuständigen Finanzaufsicht registriert ist (z. B. BaFin in Deutschland, FCA im Vereinigten Königreich, SEC in den USA) – über die offizielle Website der Behörde, nicht über einen Link, den dir der Kontakt geschickt hat. Sei skeptisch gegenüber Investmentangeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein, oder unrealistische bzw. garantierte Renditen versprechen.

  • Auf Klonfirmen achten – Betrüger geben sich häufig als echte, zugelassene Unternehmen aus und können täuschend echt wirkende Nachweise vorlegen. Ruf das Unternehmen unter einer Nummer zurück, die du selbst recherchiert hast.

  • Gründlich recherchieren – prüfe mehrere Quellen auf Warnsignale oder Warnungen anderer Anleger. Gehe jede neue Investition mit größter Sorgfalt an, bevor du investierst.

  • Unabhängigen Rat einholen – ein qualifizierter Finanzberater kann jede Investition prüfen, bevor du Geld einsetzt.

Eine fremde Person nimmt über eine Dating-App oder soziale Medien Kontakt auf und baut schnell eine herzliche, vertrauensvolle Beziehung auf. Sie gibt möglicherweise vor, Ärztin oder Arzt, Ingenieurin oder Ingenieur oder Militärangehörige/r im Ausland zu sein. Nach wochenlanger oder monatelanger emotionaler Annäherung wird um Geld gebeten – etwa für einen medizinischen Notfall, einen Flug, um dich zu besuchen, oder für eine Geschäftsmöglichkeit, die sie mit dir teilen möchte. Das Geld – und die Person – sind verschwunden.

So kannst du dich selbst schützen

  • Sende niemals Geld an jemanden, den du nicht persönlich getroffen hast, egal wie gut du glaubst, die Person zu kennen.

  • Führe eine umgekehrte Bildersuche nach den Profilfotos durch – gestohlene Bilder sind bei Romance-Scams weit verbreitet.

  • Geh sorgfältig mit persönlichen Informationen um – Betrüger nutzen das, was du teilst, um ihre Manipulation zu personalisieren, und erpressen dich manchmal damit.

Jemand nimmt Kontakt mit dir auf und gibt vor, von Krak, deiner Bank, deinem Unternehmen, einer Behörde (z. B. dem Finanzamt, der Polizei oder einem Gericht), einem Versorgungsunternehmen, einer öffentlichen Person oder sogar einem Freund in Not zu sein. Dabei können echte Telefonnummern gefälscht, Stimmen per KI geklont werden, um wie eine bekannte Person oder ein Familienmitglied zu klingen, oder E-Mail-Adressen manipuliert werden, um überzeugend zu wirken.

KI-Stimmen-Spoofing: So schützt du dich

  • Lege ein geheimes Codewort fest Vereinbare mit Familienmitgliedern einen geheimen Satz, um Identitäten zu verifizieren.

  • Vorsicht bei Zeitdruck Betrüger drängen oft zu schnellen Aktionen, etwa zu Überweisungen oder Zahlungen per Geschenkgutschein.

  • Unabhängig verifizieren Leg auf und ruf die Person unter ihrer bekannten, offiziellen Nummer zurück.

Ihr Ziel ist es, an deine Log-in-Anmeldedaten, Einmalcodes, Kartendetails zu gelangen oder dich zu einer Zahlung zu veranlassen.

Wenn du eine E-Mail von Krak erhältst, die nicht von @kraken.com, @futures.kraken.com, @email2.kraken.com oder @email.krak.app stammt, klicke bitte auf keine enthaltenen Links – diese E-Mails stammen nicht legitim von Kraken Support und sind nicht vertrauenswürdig.

Unsere Marketing-E-Mails werden über die Domain @marketing.kraken.com, @email.kraken.com oder @rewards-email.kraken.com versendet und können als sicher eingestuft werden, wenn du sie in deinem Posteingang erhältst. Weitere E-Mail-Adressen findest du hier.

Unser Social-Media-Team bietet allgemeinen Support, aber teile dort keine sensiblen Informationen.

So kannst du dich selbst schützen

  • Leg auf und kontaktiere unser Support-Team direkt in der App, um uns über die Situation zu informieren. Vertrau der Nummer auf deinem Bildschirm nicht.

  • Teile niemals OTPs – Einmalcodes sind die Schlüssel zu deinem Konto. Keine seriöse Organisation wird dich danach fragen.

  • Prüfe die Krak-App direkt – echte Sicherheitswarnungen von uns erscheinen in der App, nicht nur per Telefon.

Du stößt auf ein scheinbar unschlagbares Angebot – ein Konzertticket, einen Luxusartikel zum Schnäppchenpreis, eine Ferienunterkunft oder ein Haustier. Du zahlst per Banküberweisung oder App-Zahlung. Die Ware kommt nie an, die Unterkunft existiert nicht oder der Verkäufer ist verschwunden. Betrug mit Ferienunterkünften ist besonders verbreitet: Betrüger erstellen täuschend echte Inserate mit Fotos, die von seriösen Angeboten gestohlen wurden.

So kannst du dich selbst schützen

  • Kommunikation und Zahlungen auf der Plattform halten – seriöse Verkäufer auf Marktplätzen haben keinen Grund, den Kontakt auf andere Kanäle zu verlagern. Gespräche außerhalb der Plattform heben den Käuferschutz auf.

  • Vor der Zahlung recherchieren – prüfe die Adresse der Unterkunft, lies Bewertungen und stelle Fragen zur Umgebung, die ein echter Eigentümer problemlos beantworten kann.

Glaubst du, betrogen worden zu sein?

Handle schnell – jede Minute zählt. Hier erfährst du genau, was zu tun ist. Bist du in unmittelbarer körperlicher Gefahr, ruf zuerst den Notruf.

  1. 1

    Krak sofort kontaktieren
    Öffne die App und geh zu Einstellungen → Support. Unser Team ist rund um die Uhr erreichbar und kann die Zahlung möglicherweise stoppen oder zurückbuchen, bevor sie sich schließt. Betrug hier melden

  2. 2

    Keine weiteren Zahlungen vornehmen
    Betrüger fordern nach einer ersten Zahlung häufig weitere „Gebühren", um dein Geld angeblich freizuschalten. Sobald du erkennst, dass du betrogen wurdest, brich jeden Kontakt ab.

  3. 3

    Bei der zuständigen nationalen Behörde melden
    UK: Action Fraud (0300 123 2040).
    USA: FTC (reportfraud.ftc.gov).
    EU: Wende dich an die Cybercrime-Einheit deiner nationalen Polizeibehörde.

  4. 4

    Konten absichern
    Ändere sofort deine Krak-PIN und dein Passwort. Falls du deine Zugangsdaten weitergegeben hast, ändere auch die Passwörter aller anderen Konten, bei denen du dieselben Anmeldedaten verwendest.

Deine Sicherheit – unser Versprechen

Echtzeit-Transaktionsüberwachung
Unsere Systeme erkennen ungewöhnliche Zahlungen rund um die Uhr und können Überweisungen, die bekannten Betrugsmustern entsprechen, automatisch stoppen.

Zahlungsempfänger-Bestätigung
Vor jeder Überweisung über FPS und SEPA prüfen wir, ob der Kontoname übereinstimmt – so werden Fehlüberweisungen frühzeitig erkannt.

Wir fragen niemals nach deiner PIN
Kein Krak- oder Kraken-Mitarbeiter wird dich jemals nach deinem Passwort, deiner PIN oder einem Einmalcode fragen – weder telefonisch noch per E-Mail oder Chat.

Brauchst du noch Hilfe?

Kontaktiere den Support über die Krak App auf deinem Smartphone.

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